«Ich? Wer ich bin? Ach, wenn ich das wüsste...»

Das Wort soll von Schopenhauer stammen, und die Umstände, unter denen er es sagte, waren etwas peinlich.*

Den Stossseufzer des Philosophen kann ich gut verstehen. Ich weiss auch nicht genau, wer ich bin. Kann ich es überhaupt wissen? Die Mystik sagt: Im Innersten bleibt jeder Mensch ein Geheimnis. So ist es wohl.

So liste ich ein paar äussere Daten auf:

1952 Geboren in Niederlenz
Seit 1956 ... schreibe ich: Zuerst allerlei wilde Geschichten, später etwas weniger wilde Artikel für Schüler- und Studentenzeitungen, für die Tagespresse und diverse Zeitschriften
Seit 1961 Wohnhaft in und um Bern.
1973-1980 Studium an der Universität Bern: Geschichte und Politikwissenschaft, Abschluss als Lic.phil.hist (MA)
1977-2012 Redaktor Religion bei Schweizer Radio DRS
2002-2015 Monatliche Zeitungskolumne "Spiritualität im Alltag"
2004 Das erste Buch: "Wie schnürt ein Mystiker seine Schuhe?"
Seit 2004 Lesungen und Vorträge in der Schweiz und in Deutschland
2007 / 2010 Das zweite Buch: "Wer hat dir den Weg gezeigt? Ein Hund!", 2010 neu als Taschenbuch unter dem Titel "Mystik an der Leine des Alltäglichen"
2012 Das dritte Buch: "Eine Handvoll Sternenstaub"
2013 / 2015 Das vierte Buch: "Übrigens, das Leben ist schön"
2017 Das fünfte Buch: "Der innere Kompass"


Übrigens und vor allem: Mein Leben wäre gar nicht denkbar ohne meine geliebte Erstleserin und Frau Corina sowie meine Tochter Laura.

So. Das wärs. Den Schlusspunkt setzt Fernando Pesoa:

Was wir sehen,
ist nicht,
was wir sehen, 
sondern
was wir sind.


* Mehr zu dieser Geschichte in meinem Buch "Mystik an der Leine des Alltäglichen" auf Seite 88f.


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